Autofinanzierung: Auch mit normalem Verdienst zum Neuwagen


Die meisten Autokäufer finanzieren ihren Neuwagen per Kredit. Autokredite sind in der Regel etwas günstiger als normale Ratenkredite, weil der Kreditgeber als Sicherheit den Fahrzeugbrief in seinen Händen hat. Vier von fünf Fahrzeugen in Deutschland werden über einen Autokredit finanziert. Der Vorteil ist eindeutig, denn auf diese Weise kann mit überschaubaren monatlichen Raten der Neuwagen auch mit einem durchschnittlichen Einkommen bequem abbezahlt werden. Da die Konditionen der einzelnen Kreditgeber sehr unterschiedlich sind, lohnt sich in jedem Fall ein Kreditvergleich.

Ratenkredit: Anzahlung, laufende Rate und Schlussrate

Im Mittelpunkt der Suche nach einer günstigen Autofinanzierung steht natürlich das monatlich zur Verfügung stehende Budget für die Ratenzahlung. Realismus ist gefragt, um nicht den Spielraum für notwendige regelmäßige Ausgaben einzuschränken. Zu den laufenden Raten gehört bei einem Autokredit natürlich auch die Anzahlung und die Schlussrate. Die Aufteilung ist grundsätzlich frei gestaltbar. Dabei sollten Sie jedoch stets beachten, dass die monatlichen Raten geringer ausfallen, wenn die Anzahlung und die Schlussrate höher gewählt werden können.

Die Drei Wege-Finanzierung

Außer einem Ratenkredit wird dem Autokäufer auch oftmals die Möglichkeit geboten, eine Drei-Wege-Finanzierung für sein Auto in Anspruch zu nehmen. Viele Anbieter haben diese Finanzierungsart in ihrem Programm, das kann die Sparkasse von neben an genauso sein wie ein Onlinekredit. Auch die großen Auto-Hersteller wie VW, Mercedes oder BMW bieten neben Ratenkrediten auch diese Drei-Wege-Finanzierung an. Hier zahlen die Autokäufer ebenfalls einen bestimmten Teil des Fahrzeugwerts an. Nach Auslaufen der Finanzierung, was in der Regel nach etwa drei oder vier Jahren geschieht, wählen die Kunden, ob sie den Wagen kaufen, weiter finanzieren oder zurückgeben wollen.